Retter geben alles:

Autorennen stellt Kameraden auf die Probe

Am Sonnabend probten die Feuerwehren im Amtsbereich Brüssow den Ernstfall. Bei der Übung mussten sie zwar nur Puppen aus den Wracks retten. Doch sie wussten, wie schnell die Realität sie einholen kann.

Die Kameraden mussten eine verletze Person aus dem Autowrack bergen.
Sebastian Klaus Die Kameraden mussten eine verletze Person aus dem Autowrack bergen.

Mehrere Autowracks, in denen eingeklemmte Personen zu vermuten waren – so stellte sich am Sonnabend die Situation für die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren aus dem Amt Brüssow dar. Sie waren auf das Gelände des ehemaligen Trockenwerks gerufen worden, nachdem sie die Meldung „Verletzte nach illegalem Autorennen auf einem Betriebshof“ erhalten hatten. Für die Retter war klar, dass es sich bei dem Einsatz lediglich um eine Übung handelte. Dennoch gaben sie alles. Ihre Aufgabe: Sicherung der Gefahrenstelle und möglichst schnelle und fachgerechte Bergung der Verletzten.

Lothar Sprötge, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Brüssow, und seine Helfer hatten die Situation so realistisch wie möglich gestaltet. Sie wissen, dass Verkehrsunfälle häufig passieren und dass im Notfall jeder Handgriff sitzen muss. Erst recht, wenn Kameraden aus mehreren Wehren bei einem Einsatz Hand in Hand arbeiten müssen.

 

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