Nach verheerendem Brand:

Autoteile-Zulieferer will neu bauen

Vor rund einem Monat brannte bei einem Großfeuer ein Teil der Boryszew-Werke nieder. Jetzt gibt es Pläne zur Errichtung einer neuen Galvanik-Anlage an der Brüssower Allee.

Bis heute sind die Spuren des Brandes im Boryszew-Werk deutlich zu sehen.
Rick Thorhauer Bis heute sind die Spuren des Brandes im Boryszew-Werk deutlich zu sehen.

Wie wird es mit der Boryszew Oberflächentechnik Deutschland GmbH weitergehen? Nach Informationen der Werksleitung arbeiten alle Mitarbeiter wieder. Ein Teil in den von dem verheerenden Brand Anfang April verschonten Betriebs-Teilen im Industriegebiet an der Brüssower Allee. Ein anderer Teil der Mitarbeiter arbeitet derzeit im nordrhein-westfälischen Herford, wo der Betrieb Produktionsstandorte angemietet hat.

Nun wurde bekannt, dass die Boryszew Werke einen neuen Bauantrag gestellt haben. Genehmigt war bereits vor dem Feuer der Bau einer Lagerhalle. Dem neuen Antrag zufolge soll in der Lagerhalle im Industriebegebiet Ost eine Kunststoff-Galvanikanlage errichtet werden. Dazu sind ebenfalls eine Abwasserbehandlungsanlage sowie zwei Chemielager geplant. Für den Neubau will das Boryszew-Werk mehr als sechs Millionen Euro investieren. Durch die neuen Produktionsstätten würde die Produktion erweitert, sodass die Schaffung von weiteren 65 Arbeitsplätzen vorgesehen sind. Die Pläne waren für jedermann in der Stadtverwaltung einsehbar.

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