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Autoteilebauer versuchen alles, um Jobs wiederzubekommen

Einige Mitarbeiter baten die Stadt, ein Spendenkonto einzurichten. Sie hoffen auf Unterstützung aus der Bevölkerung.

Marko Rode (links) und Christian Brandenburg starteten den Aufruf.
Alexandra Martinot Marko Rode (links) und Christian Brandenburg starteten den Aufruf.

Einfach nur zu warten, bis etwas passiert, kommt für Christian Brandenburg und Marko Rode nicht in Frage. Nachdem die beiden am Montagmorgen nur noch zusehen konnten, wie ihr Arbeitsplatz bei der Boryszew Oberflächentechnik Prenzlau GmbH in Flammen aufging und innerhalb weniger Stunden aus dem sicheren Job eine ungewisse Zukunft wurde, waren sie sich mit andern Kollegen einig: „Wir müssen etwas tun. Damit etwas passiert, muss ein Anfang gemacht werden."

Alles daran setzen, um Arbeitsplätze wiederzubekommen

Als sie beim Prenzlauer Bürhgermeister vorsprachen und ihre Idee, ein Spendenkonto zu eröffnen, erläuterten, gab es sofort ein positives Feedback. „Uns ist schon klar, dass hier nicht die Millionen fließen werden, um das Werk komplett wieder zu errichten.  Aber die Gesellschafter sollen sehen, dass wir alles daran setzen, um unsere Arbeitsplätze wiederzubekommen. Wir haben gern für Boryszew gearbeitet. Und wir konnten und wir können zupacken“, sagen sie energisch.

Konto bereits eingerichtet

Die Stadt hat umgehend ein entsprechendes Spendenkonto eingerichtet. Überwiesen werden kann ab sofort an folgende Bankverbindung: IBAN DE 96170560603424000093. Verwendungszweck: Wiederaufbau Autozulieferwerk. „Wir weisen darauf hin, dass die Stadt keine Spendenbescheinigungen ausstellen kann“, erklärt Kämmerer Marek Wöller-Beetz. Beträge unter 200 Euro können jedoch mit dem Kontoauszug beim Finanzamt als Spende geltend gemacht werden. am

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