Kassen der Gemeinde sind leer:

Badeanstalt vor ungewisser Zukunft

Seit 41 Jahren gibt es das Freiluftbad in Klockow. Möglicherweise demnächst nicht mehr. Die Badesaison, die vor wenigen Tagen endete, könnte für das Bad die letzte gewesen sein.

Ob die Badeanstalt in Klockow noch einmal ihre Pforten öffnen wird, steht noch in den Sternen.
Sebastian Klaus Ob die Badeanstalt in Klockow noch einmal ihre Pforten öffnen wird, steht noch in den Sternen.

Eine Woche länger als ursprünglich vorgesehen, blieb die traditionsreiche Badeanstalt in Klockow noch geöffnet. Die Badegäste konnten sich durch einen Sprung ins kühle Nass bei hochsommerlichen Temperaturen etwas abkühlen. Vielleicht ein letztes Mal. Denn jetzt ist das Schwimmbad geschlossen – und das möglicherweise für immer.

Der Grund ist simpel: Es ist kein Geld mehr da. Die Kassen der Gemeinde sind leer. Und für eine Fortführung des Bäderbetriebs sind Reparaturen zwingend erforderlich. Rund 25 000 Euro kostet der Unterhalt des Bades. Und das pro Jahr.

Ob das Bad in Klockow noch einmal seine Pforten öffnet, steht derzeit noch in den Sternen. Eins steht jedoch für alle Beteiligten fest: „Wenn das Bad weitergeführt werden soll, muss man zunächst einiges an Geld und vor allem Arbeit darein stecken“, betont Bürgermeister Stefan Ninnemann.

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