Beschluss gekippt:

Bau der Stege soll neu ausgeschrieben werden

Der Beschluss zu Sanierungen im Seebad soll aufgehoben werden. Zur Diskussion liegt ein neuer vor. Der Planzeitraum für die Arbeiten könnte eingehalten werden. Aber die neue Vorlage hat einen höheren Kostenrahmen als zuvor.

Die Stützen der jetzigen Stege im Seebad recht marode und stehen zum Teil schief.
Armin Gehrmann Die Stützen der jetzigen Stege im Seebad recht marode und stehen zum Teil schief.

Die Sicherheit hat Priorität. Das hob Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer noch einmal hervor, als es darum ging, die Beschlussvorlage DS 86/2016 zu kommentieren. Deren Inhalt: Außerplanmäßig Sanierung Steg Seebad - Beschlussaufhebung.

Diese Vorlage soll am Montag, dem 26. September, im Hauptausschuss diskutiert und am 6. Oktober in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. "Der alte Beschluss, der eine Bausumme von 276 000 Euro umfasst, muss aufgehoben und die Ausschreibung konkretisiert werden“, erklärte Sommer. „Es geht hier darum mit Steuergelder verantwortungsbewusst umzugehen.“

Ursache ist, dass zwar mehrere Angebot vorlagen. Jedoch war der günstigste Bieter auszuschließen. Seine Produkte entsprachen nicht der  bauaufsichtlichen Zulassun. Und der nächstfolgende Bieter lag mit 27 Prozent über der Kostenschätzung.

Die neue Beschlussvorlage: Der alte Holzsteg soll durch eine Stahlkonstruktion ersetzt werden und Bohlen aus Kunststoff haben. Zusätzlich sollen vier Pfähle zur Befestigung des Sprungturmes eingebracht werden. Für Abbruch und Neubau sind maximal 328 000 Euro Netto vorgesehen. Noch könnte der bauliche Zeitrahmen bis zur nächsten Badesaison eingehalten werden.

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