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Bauchschmerzen wegen BARUM

Eine Kreisgebietsreform könnte die Uckermärkische Kulturagentur vor Probleme stellen. Ein Exoten-Status ist die Befürchtung des Managements.

Der neue Chefdirigent James Lowe beim Proben mit dem Preußischen Kammerorchester. Ein Start mit Sorgen. Foto: Lydia Reimann
Lydia Reimann Der neue Chefdirigent James Lowe beim Proben mit dem Preußischen Kammerorchester. Ein Start mit Sorgen. Foto: Lydia Reimann

Horst Herrmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Uckermärkischen Kulturagentur gGmbH, ist besorgt wegen der geplanten Kreisgebietsreform: „Wir wissen doch nicht, wie die Mitglieder eines möglicherweise BARUM-Kreistages über ein eigenes Orchester denken“, erklärt er. „Werden wir künftig als Exot angesehen oder schaffen wir es, alle von der Notwendigkeit des Preußischen Kammerorchesters zu überzeugen.“

Eine weitere Sorge: Mitte 2016 läuft der Dreijahres-Vertrag der Agentur mit dem Landkreis Uckermark aus, auf dessen Grundlage Orchesterangebote in der Region realisiert werden. Wie gestaltet sich also die Finanzierung, wenn eine andere Kreisverwaltung dafür zuständig wäre? Die Kulturagentur versucht derzeit, für diese ungewisse Zukunft vorzusorgen.

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