400 000 Euro-Projekt gestartet:

Bauherr vertraut bei Finanzen auf Gott

Bevor ein Haus entsteht, muss die Finanzierung stehen. Eigentlich. Dass es auch anders geht, stellt die Stadtmission in Prenzlau unter Beweis. Die lädt zum ersten Spatenstich ein, obwohl noch nicht ganz klar ist,  woher die 400 000 Euro kommen sollen.

Modell des neuen Gemeindehauses in der Brüssower Allee 62.
Claudia Marsal Modell des neuen Gemeindehauses in der Brüssower Allee 62.

Pastorin Esther Schanz glaubt an Gott. Natürlich. Schließlich steht die junge Frau der Evangelischen Stadtmission vor. Dass ihr Gottvertrauen und das der Gemeindemitglieder aber offenbar riesig groß ist, das beweist endgültig ihr neuestes Vorhaben. Beim Bau des neuen Begegnungszentrums auf dem Gelände des Vereins basecamp setzen die Bauherren nämlich auf Hilfe von oben. Und auf die Unterstützung der Prenzlauer. Für die Realisierung des Neubaus an der Brüssower Allee 62 sind nämlich Spenden und Eigenleistungen in einer ungeahnten Größenordnung von Nöten. Circa 400 000 Euro soll das Objekt kosten. "Wir würden uns sehr freuen, wenn Einzelpersonen und Unternehmen uns bei der Umsetzung unserer Pläne unter die Arme greifen", sagte die Pastorin beim ersten Spatenstich am Donnerstag. Sie ist guter Dinge, dass das Gros der Freundeskreis der Stadtmission schultern wird. Dessen Mitstreiter kommen aus ganz Deutschland und der Schweiz.

Kontakt zum Verein: Telefon 03984 879706