Landesgartenschau:

Beim Historienspektakel Spenden für todkranken 23-Jährigen gesammelt

Zehn Prenzlauer THW-Mitglieder sind nicht nur auf der Bühne aktiv, sondern auch dahinter. Sie sammeln an drei Abenden auch noch Spenden für den an Blutanämie erkrankten Christopher, während beim Spektakel in die Geschichte des 19. Jahrhunderts eingetaucht wird.

Die holde Dame bezirzt die männliche Kneipen-Kundschaft.
Oliver Spitza Die holde Dame bezirzt die männliche Kneipen-Kundschaft.

Über 4000 Besucher erlebten am Wochenende das Prenzlauer Historienspektakel auf der Freilichtbühne im LAGA-Seepark. Gleich an drei Abenden lud das größte Laientheater der Region zur schauspielerischen Reise in die uckermärkische Geschichte des 19. Jahrhunderts ein. Freitagabend erlebte das mittlerweile 14. Historienspektakel seine gefeierte Premiere. Am Sonnabend- und Sonntagabend wurde es vor den voll besetzten Zuschauerrängen auf derFreilichtbühne mit begeistertem Applaus bedacht. Insgesamt besuchten am Wochenende über 13 700 Menschen die Landesgartenschau.

Der Applaus der Gäste galt aber nicht nur den Schauspielern und Sängern, sondern auch den fleißigen Helfern des Technischen Hilfswerks (THW) des Ortsverbandes Prenzlau. Seit Jahren sorgen die THW-Frauen und -Männer für einen reibungslosen Ablauf hinter und auf der Bühne. „Und diesmal haben wir nicht nur Kulissen geschoben, sondern auch für den an Blutanämie erkrankten Christopher für die Typisierung gesammelt. 1401,67 Euro sind gespendet worden. Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die durch eine Spende unsere Aktion unterstützt haben“, freute sich THW-Ortsbeauftragte Ilona Köster über die Spendenbereitschaft der Spektakelbesucher. Sie habe am Montag gleich mit der Mutter des erkrankten Christopher in Joachimsthal telefoniert. „Sie hat sich gefreut, auch diese Spende hilft wieder ein Stück weiter“, so die THW-Chefin.