Bald endet Bewerbungsfrist:

Beim schnellen Internet drängt jetzt die Zeit

Nun heißt es, Gas zu geben, wenn der Landkreis Uckermark noch Fördergelder für den Breitbandausbau erhalten will. Am 28. Oktober endet die Frist für die aktuelle Förderrunde. Der Countdown läuft.

Auf schnelleres Internet können die Uckermärker in naher Zukunft hoffen, sollte der Landkreis den Förderantrag zur Unterstützung des Breitbandausbaus rechtzeitig einreichen.
Sigrid Werner Auf schnelleres Internet können die Uckermärker in naher Zukunft hoffen, sollte der Landkreis den Förderantrag zur Unterstützung des Breitbandausbaus rechtzeitig einreichen.

Die Gelegenheit für den von vielen Uckermärkern geforderten Breitbandausbau ist günstig. Schließlich wird die Versorgung mit schnellem Internet ordentlich gefördert: 50 Prozent gäbe es vom Bund, weitere 40 Prozent der Ausbaukosten zahlt das Land Brandenburg. Lediglich der kleine Rest von zehn Prozent käme auf die Kommunen zu.

Ziel des Förderprogramms der Bundesregierung ist es, alle Haushalte in Deutschland aufzurüsten, die derzeit noch mit einer Leistung von unter 30 Megabit versorgt werden. Die Uckermark wäre davon zum großen Teil betroffen. Genaue Angaben über die Versorgungslücken kann Landrat Dietmar Schulze (SPD) zwar nicht machen, die Bewerbungsfrist bis zum 28. Oktober will er aber auf jeden Fall einhalten: „Zahlen liegen uns noch nicht vor. Trotzdem müssen wir Gas geben, wollen wir bis Ende Oktober den nächsten Call beim Bund erreichen“, sagt Schulze.

In Gartz werden die Einwohner voraussichtlich noch länger auf den geplanten Internetausbau warten müssen. Das Amt Gartz hatte eine eigene Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die allerdings nicht mehr rechtzeitig zum 28. Oktober fertiggestellt werden wird. Schwedt hatte ebenfalls eine eigene Studie erstellen lassen. Die Stadt wird die Frist im Gegensatz zu Gartz jedoch einhalten können.

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