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Bergungsdienst sprengt alte Munition

Auf der Fläche der ehemaligen russischen Kasernen in Prenzlau wird seit Jahren immer wieder Munition gefunden. Am Mittwoch mussten sich erneut Spezialisten um gefährliche Granaten kümmern.

Diese Fundmunition wurde am Mittwochmorgen am Prenzlauer Unteruckersee gesprengt.
Andreas Heinrich Diese Fundmunition wurde am Mittwochmorgen am Prenzlauer Unteruckersee gesprengt.

Am Prenzlauer Kap am Unteruckersee wurde am Mittwochmorgen eine Granate russischer Bauart gesprengt. "Ein Angler hatte die Munition durch Zufall entdeckt", erklärte Dr. Andreas Heinrich, Erster Beigeordneter der Stadt Prenzlau. Gegen 8 Uhr am Morgen wurde die Granate unschädlich gemacht.

Die gefundene Munition war eine alte Flak-Granate, die nach Einschätzung von André Vogel vom Munitionsbergungsdienst des Landes Brandenburg aus der Zeit um 1945 stammt. Da die Zündungsvorrichtung als sehr sensibel eingestuft wird, konnte die Granate nicht abtransportiert werden. Im Uferbereich sprengten Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstes deswegen die alte Granate.

Zwischen 12 und 13 Uhr wird in der Röpersdorfer Straße ebenfalls alte Munition gesprengt. Das alte Kasernengelände hinter der Grabowschule ist sehr stark belastet. Ab 11.30 Uhr wird in Richtung Röpersdorf eine Straßensperre eingerichtet.