:

Betrüger gehen immer raffinierter vor

Auf den Tischen der Kriminalisten in der Uckermark häufen sich derzeit Fälle, in denen es um Internet-Kriminalität geht. Wer nicht aufpasst, ist schnell seine sauer verdienten Euros los.

Die Fälscher dieser Mail, die jetzt ein Uckermärker erhielt, haben sich alle Mühe gegeben, Sie täuschend echt aussehen zu lassen.
Heiko Schulze Die Fälscher dieser Mail, die jetzt ein Uckermärker erhielt, haben sich alle Mühe gegeben, Sie täuschend echt aussehen zu lassen.

Rüdiger H. kann es noch immer kaum glauben. Um ein Haar hätte er seine persönlichen Daten, Kontoverbindungen und Telefonnummern herausgerückt und so womöglich einen Schaden von mehreren tausend Euro riskiert. „Schauen Sie sich das doch mal an. Die Mail sieht doch wirklich täuschend echt aus. Und wie raffiniert die Betrüger vorgehen, in dem sie sich als ‚Beschützer‘ aufspielen und einen vor einer betrügerischen Transaktion bewahrt haben wollen.“ Wütend legte er der Redaktion  die abgebildete Mail vor, die er von der angeblichen Sicherheitsabteilung des Online-Bezahlsystems  „PayPal“ erhalten habe soll. „Hätten Sie nicht im Uckermark Kurier vor solchen Betrugsversuchen gewarnt, vielleicht wäre ich darauf herein gefallen."

Keine Kontaktangaben aus verdächtiger Mail verwenden

Polizeisprecher Gerald Pillkuhn bestätigt eine aktuelle Häufung von Fällen, bei denen Internet-Kriminalität eine Rolle spielt.  Beim geringsten Verdacht, dass etwas nicht stimmt, sollte der Mail-Empfänger den direkten Kontakt zu seiner Bank beziehungsweise jenen Partnern, bei denen er einen mit Passwörtern gesicherten Internet-Zugang besitzt, suchen: „Dann aber auf keinen Fall die Telefonnummern oder Mail-Adressen aus der verdächtigen Mail verwenden.“

Weiterführende Links