Bahnverkehr unterbrochen:

Betrunkener fährt gegen Andreaskreuz

Mit 1,11 Promille verursachte am Sonnabend ein 36-jähriger Fahrer zwischen Warnitz und Seehausen einen folgenschweren Unfall.

Auf diesen Foto steht das Andreaskreuz in Seehausen noch.
Claudia Marsal/Archiv Auf diesen Foto steht das Andreaskreuz in Seehausen noch.

Beim Durchfahren einer Rechtskurve kam der 36-jährige Fahrer an Sonnabend gegen 17.20 Uhr mit seinem Auto von der Straße ab und kollidierte mit einem Andreaskreuz am Bahnübergang Quast und weiterer Sicherungstechnik der Deutschen Bahn. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,11 Promille, eine zusätzliche Blutprobe gab er freiwillig ab. Für mehr als zwei Stunden musste der Zugverkehr auf der Strecke von Berlin nach Stralsund an dieser Stelle eingestellt werden.

Der Pkw-Fahrer muss nun mit einer Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen. Außerdem wurde sein Führerschein sichergestellt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 20 000 Euro.

 

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