Teilnehmerrekord geknackt:

Blaue Eier sind begehrt

Der Prenzlauer Gaudiwettbewerb lockte am Sonntag Eisbader aus nah und fern ins Seebad. Mit 100 Schwimmern stürzten sich so viele wie noch nie in den Uckersee. Dabei gingen auch einige der Besucher baden.

Stolz streckten die Eisbader ihre blauen Trophäen in die Höhe, damit auch die Zuschauer diese sehen konnten.
Melanie Zimmermann Stolz streckten die Eisbader ihre blauen Trophäen in die Höhe, damit auch die Zuschauer diese sehen konnten.

Bei zwölf Grad Celsius Außentemperatur sprangen am Sonntag beim traditionellen Blaueierschwimmen in Prenzlau hundert Teilnehmer in den acht Grad kalten Uckersee. Dabei hatte Moderator Silvio Grensing dafür gesorgt, dass zur fünften Auflage des Gaudiwettbewerbs der bisherige Teilnehmerrekord geknackt wurde. Waren es zunächst „nur“ 97 Starter, konnte Silke Liebher vom Veranstaltungskomitee diese Zahl wenig später nach oben korrigieren. Ein beherzter Sprung von Grensing hatte einige der Anwesenden offenbar derart motiviert, dass sie es ihm gleich taten.

Neben zahlreichen „Stammschwimmern“ gingen in diesem Jahr auch viele Neulinge an den Start. Dabei wurde deutlich, dass die Veranstaltung am ersten Aprilwochenende mittlerweile auch deutlich über die Stadtgrenzen Prenzlaus von sich Reden gemacht hatte. So hatte es neben Teilnehmern aus der gesamten Uckermark auch furchtlose Eisbader aus Rostock und Berlin an den Unteruckersee verschlagen. Mannschaften mit so klangvollen Namen wie „Schwedter Neunaugen“, „Berliner Seehunde“ oder die „Janzjahres Bader“ sorgten auch optisch dafür, das den hunderten Zuschauern, die das Spektakel vom Ufer aus beobachteten, ordentlich etwas geboten wurde.

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