Agressiver Hund:

Blutiger Angriff hat trauriges Nachspiel

Vor zwei Wochen wurde „Teddy“ von einem Schäferhund attackiert. Jetzt besiegelten die Behörden das Schicksal des Angreifers.

"Teddy" aus Weselitz trug bei dem Angriff eines Schäferhundes tiefe Fleischwunden davon.
Privat "Teddy" aus Weselitz trug bei dem Angriff eines Schäferhundes tiefe Fleischwunden davon.

Die Attacke eines Schäferhundes auf den kleinen "Teddy" hatte jetzt ein Nachspiel. Der Vierbeiner aus Weselitz war bei einem Spaziergang mit seinem Herrchen von einem Hund aus der Nachbarschaft aufs Schlimmste attackiert worden. Das Opfer befindet sich jetzt zwar wieder auf dem Weg der Genesung, die Behörden mussten aber trotzdem über das weitere Schicksal des Angreifers befinden. Besagter Schäferhund hatte vor einigen Monaten nämlich schon ein anderes Tier tot gebissen.

Die fortwährenden Aggressionen gaben letztlich nun wohl den Ausschlag für seinen eigenen Tod. Wie am Montag in der Kreisverwaltung Uckermark bestätigt wurde, hatten sich eigens für diesen Fall mehrere Experten in einer Kommission zusammengefunden. Vertreter von Polizei, Ordnungsamt Gramzow und Veterinäramt beratschlagten gemeinsam mit den Besitzern, wie weiter zu verfahren ist. Am Ende stand dann die Empfehlung, den Schäferhund einschläfern zu lassen. Das letzte Wort dazu habe aber nicht der Kreis, sondern das Ordnungsamt gehabt, so die Pressestelle abschließend.