Transporter mit wertvoller Fracht geklaut:

Böses Erwachen nach der Nacht im Hotel

Stellen Sie sich vor, Sie parken Ihr Auto vor einem Hotel und am nächsten Morgen ist es weg. Genau das widerfährt in Prenzlau zwei Monteuren aus Süddeutschland. Sie büßen nicht nur ihren Transporter, sondern auch wertvolle Ladung ein.

Direkt neben dem Werbeschild und unmittelbar an der viel befahrenen Bundesstraße an der B 198 in Prenzlau hatten die Monteure ihren Wagen abgestellt. Es nützte ihnen herzlich wenig.
Claudia Marsal Direkt neben dem Werbeschild und unmittelbar an der viel befahrenen Bundesstraße an der B 198 in Prenzlau hatten die Monteure ihren Wagen abgestellt. Es nützte ihnen herzlich wenig.

Der Frühstückstisch war schön gedeckt – wie immer. Doch den beiden Gästen stand der Sinn nicht mehr nach Kaffee und Brötchen, als sie ins Hotel zurück kamen. Ihr Vorhaben, vorm Essen noch schnell die Taschen in ihren Transporter zu stellen, scheiterte nämlich kläglich. Denn der nachts um halb zwölf vor dem Haus abgestellte Sprinter war weg. Sieben Stunden später standen die beiden Monteure aus Süddeutschland fassungslos vor dem leeren Parkplatz des „Wendenkönig“.

Juniorchef Sebastian Thiemke glaubte zunächst an einen schlechten Scherz, als die Männer aufgeregt ins Foyer stürmten und nach der Polizei verlangten. „Ich habe sie allen Ernstes gefragt, ob sie den Wagen nicht vielleicht doch woanders geparkt haben könnten“, denkt der junge Hotelier zurück. Doch dem war nicht so. Die Arbeiter wussten ganz genau, dass sie ihren 40 000 Euro teuren Transporter direkt neben dem Werbeschild an der viel befahrenen Bundesstraße abgestellt hatten. Und nun war er weg, samt wertvoller Ladung. Denn die Monteure, die zurzeit auf der Großbaustelle Marktkauf eingesetzt sind, hatten im Inneren auch Werkzeug und Material verstaut.  Es ist  zu vermuten, dass die Diebstahlsopfer schon bei der Arbeit am Stadtrand ausgespäht wurden und ihnen die Ganoven einfach folgten.  Hotelchef Hans-Dieter Thiemke ist einen Tag später immer noch fassungslos. „19 Jahre sind wir verschont geblieben von Parkplatzdiebstählen. Und nun das.“

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