Auktion:

Bomben-Schild erzielt Rekordpreis

Hammerschlag für einen guten Zweck: Die Auktion „Kunst & Kuriosa“ im Weinhaus Gotzmann erzielt das beste Ergebnis aller Zeiten. Mit dem Geld soll eine Ballsportanlage für den Hort der Diesterweg-Grundschule finanziert werden.

Sarah Ballin assistierte auch bei dieser Auktion wieder dem Auktionator Oliver Spitza und präsentierte den Gästen die kuriosen wie künstlerischen Exponate.
Lisa Walter Sarah Ballin assistierte auch bei dieser Auktion wieder dem Auktionator Oliver Spitza und präsentierte den Gästen die kuriosen wie künstlerischen Exponate.

Die Landesgartenschau (LAGA) hatte einen Tag weniger als geplant geöffnet. Denn am 6. August legte eine Bombenentschärfung auf dem Kasernengelände das Leben in Prenzlau lahm, auch die LAGA-Tore blieben an jenem Dienstag geschlossen. Die Erinnerung daran wurde  im Wein- und Teehaus Gotzmann wach, als das große Hinweisschild versteigert wurde, mit dem damals die Prenzlauer auf die Bombe und die geschlossene LAGA aufmerksam gemacht wurden. Als Zugabe gab es noch eine LAGA-Fahne und einen der bunten Pflanzkübel, die im Seepark standen. Und alle drei Dinge waren heiß begehrt, Auktionator Oliver Spitza konnte bei 140 Euro den Zuschlag erteilen, Rekordpreis an diesem Abend. Höchstbietender war Immobilienhändler Ralf Freitag, der es besonders auf das Bomben-Schild abgesehen hatte. Nach der Auktion erfüllte er der Schulleiterin Carmen Gehrmann einen Wunsch und spendete den Blumenkübel der Diesterweg-Grundschule. Auf deren Schulhof wird er im neuen Jahr neu bepflanzt stehen. Auf dem zweiten Schulhof dieser Grundschule, nämlich auf dem Platz hinter dem als Hort genutzten alten Gymnasium, soll eine Ballsportanlage für die Kinder entstehen: Volleyball, Basketball. Das Projekt wird vom Schulförderverein unterstützt, wie Vorsitzender Andy Gottwaldt sagte. Und deshalb hatte der Verein – allen voran Heike Stiel – im Vorfeld der Auktion „Kunst & Kuriosa“ auch fleißig gesammelt, um tolle Exponate und damit am Ende viel Geld in der Kasse zu haben. Im November vorigen Jahres kamen 900 Euro zusammen. Und diese Summe konnte deutlich überboten werden: 1437,20 Euro verkündete „Buchhalterin“ Heike Stiel nach Ende der knapp dreistündigen Veranstaltung stolz.

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