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Bombensprengung legt die A 11 kurzzeitig lahm

Autofahrer, die auf dem uckermärkischen Abschnitt der Autobahn 11 unterwegs waren, mussten sich am Donnerstag eine Stunde in Geduld üben. Die A 11 wurde aus Sicherheitsgründen in beiden Richtungen voll gesperrt.

Das "Camp" - Hier versammeln sich Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt, der Sprengmeister und die Mitarbeiter der Gesellschaft für Liegenschaftskonversion (Kampfmittelbeseitigung).
Lisa Walter Das "Camp" - Hier versammeln sich Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt, der Sprengmeister und die Mitarbeiter der Gesellschaft für Liegenschaftskonversion (Kampfmittelbeseitigung).

Punkt 10.15 Uhr sind am Donnerstag alle Zufahrten rund um den Sprengort gesperrt. Auf dem Waldstück direkt an der Bundesautobahn 11, Nahe Pfingstberg, war Munition aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Fünf Mörsergranaten und ein Panzerfaustkopf hatten Jahrzehnte unentdeckt in den Wurzeln eines Baumes gehangen.

Kurz vor 10.30 Uhr ertönten die Warnsirenen.  Der erste Knall lässt Schaulustige außerhalb des Sperrkreises zusammenzucken. Sechs mal, ganz schnell hintereinander kracht es, so schnell, dass die Sprengungen kaum zu zählen sind. Der Baum hält der Wucht der detonation leider nicht stand.  Blitzschnell wird der Stamm von den Wurzeln getrennt und die Krone, die auf die Autobahn fiel, von der Fahrbahn geräumt. Wenige Minuten vor Elf Uhr können alle gesperrten Zufahrten wieder freigegeben werden.