B 104 wird geöffnet:

Brücke Wilsickow wird freigegeben

Im Norden der Uckermark wurde die Kuppe eines Berges abgetragen, um die gefährliche S-Kurve auf der B 104 zwischen Strasburg und Pasewalk zu entschärfen.

Die neue Brücke über den Mühlbach steht. Am Mittwoch soll die B 104 zwischen Strasburg und Wilsickow wieder freigegeben werden.
Monika Strehlow Die neue Brücke über den Mühlbach steht. Am Mittwoch soll die B 104 zwischen Strasburg und Wilsickow wieder freigegeben werden.

Nach zwölf Monaten Bauzeit soll am Mittwochnachmittag der Durchgangsverkehr der B 104 bei Wilsickow wieder freigegeben werden. Nach der Bauabnahme durch den Brandenburgischen Landesbetrieb Straßenwesen und die beteiligten Firmen steht der neben der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern verlaufende 1000 Meter lange Straßenabschnitt wieder für den Verkehr offen.

Innerhalb von zwölf Monaten wurden 2,17 Millionen Euro Bundesmittel aufgewendet, um die Brücke über den Mühlbach neu zu bauen sowie eine gefährliche die S-Kurve bei Wilsickow zu entschärfen. Dort hatten sich in der Vergangenheit immer wieder schwere Unfälle ereignet. Erschwert wurde der Bau durch den schwierigen Baugrund einer eiszeitlichen Rinne unter diesem Streckenabschnitt.

Spezialisten der Cottbuser Brückenbaufirma Gerd Müller mussten insgesamt 64 Stahlbetonpfähle in den Baugrund rammen, um den Fundamenten der Widerlager dauerhaft Standfestigkeit zu sichern. Die Straßenbauer der Templiner Strabag dagegen trugen für die neue Straßenführung auf 800 Metern die Kuppe einer Anhöhe ab.

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