Kreisgebietsreform :

Brüssow und Gramzow erwägen Ämterfusion

Nur noch maximal zehn Kreise soll es ab 2019 in Brandenburg geben. Dabei sollen sich laut dem Leitbild auch Gemeinden zusammenschließen. Jetzt gibt es erste Kandidaten.

Wird der Storch des Gramzower Wappens bald die Brüssower Steigleiter erklimmen?
Nadine Teucher Wird der Storch des Gramzower Wappens bald die Brüssower Steigleiter erklimmen?

In der Uckermark gibt es jetzt eine erste Initiative für einen möglichen Zusammenschluss zweier Ämter. Die angrenzenden Ämter Gramzow und Brüssow wollen zusammen zu gehen, sagte Brüssows Amtsdirektor Detlef neumann während der Stadtverordnetensitzung am Dienstagabend. Der Hintergrund: Nach dem Willen der Landesregierung sollen 2019 sollen wegen des anhaltenden Bevölkerungsrückganges anstatt der bisher 14 nur noch maximal zehn Kreise existieren. In der Reform ist zudem vorgesehen, dass eine hauptamtliche Verwaltung dann für mindestens 10 000 Einwohner zuständig ist.

Beide Ämter haben derzeit eine Bevölkerung von zusammengerechnet rund 11 000. Damit würde die angestrebte Zahl von 10 000 Einwohner (bezogen auf 2030) für eine hauptamtliche Verwaltung erreicht. Prognosen sehen zwar einen Rückgang bis 2030 auf mögliche 9500 Einwohner. Doch beide Ämter glauben, dass ein gewollter Zusammenschluss an einer so geringen Differenz nicht scheitern würde. Bedingung für das Zusammengehen sind Zustimmungserklärungen aller Gemeinden. Die sollen bis Mitte nächsten Jahres erreicht werden. Danach wollen die Amtsdirektoren einen Antrag beim Innenministerium einreichen.

 

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