Protest am Feiertag:

Buntes Bündnis will Braunen in die Parade fahren

Am Tag der Deutschen Einheit gehen Prenzlauer gegen eine NPD-Demo auf die Straße. Sie wollen Nazis zeigen, dass sie in der Stadt nicht willkommen sind.

Nicht zum ersten Mal stellt sich das "Bunte Bündnis Couragiertes Prenzlau" gegen rechte Parolen.
Heiko Schulze Nicht zum ersten Mal stellt sich das "Bunte Bündnis Couragiertes Prenzlau" gegen rechte Parolen.

Ein buntes Zeichen gegen Nazipropaganda wollen Uckermärker am Sonnabend in Prenzlau setzen. Das „Bunte Bündnis Couragiertes Prenzlau“ hat dort über Facebook zum Protest gegen eine „Mahnwache“ der NPD aufgerufen. Nach ihren Reinfällen bei den letzten beiden Veranstaltungen in Prenzlau mit geringer Resonanz nimmt die Partei jetzt erneut einen Anlauf, um am Tag der Deutschen Einheit in Erscheinung zu treten.

Pressesprecher Stefan Möhwald von der Polizeidirektion Ost bestätigte auf Anfrage des Uckermark Kurier, dass in Prenzlau und Templin Demonstrationen von Privatpersonen angemeldet wurden, die einer Partei des rechten Spektrums zugehörig sind. Unter dem Motto „Asylbetrug macht uns arm – Asylbewerber sofort ausweisen“ sollen sie in Prenzlau um 11 Uhr und in Templin um 9 Uhr stattfinden.

In Prenzlau haben daher Aktive des „Bunten Bündnisses Couragiertes Prenzlau“ deshalb bereits für 10 Uhr eine Protestveranstaltung angemeldet. Auch das bestätigte Stefan Möhwald. Vor dem Kino in der Friedrichstraße wollen sie mit engagierten Mitstreitern zeigen, das Nazis in der Kreisstadt nicht willkommen sind. In Templin, so Möhwald, ist bislang keine solche Veranstaltung angemeldet.

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