Tolle Ernte:

Das Geheimnis der riesigen Möhre

Gerda und Peter Beyer sind klassische Selbstversorger. Unter ihren grünen Daumen wuchs diesmal eine Rekordernte heran.

Die Monsterkarotte der Beyers erreichte erstaunliche Maße.
Monika Strehlow Die Monsterkarotte der Beyers erreichte erstaunliche Maße.

Mit der dicksten Möhre, die in ihrem Garten wohl je gewachsen ist, sollten sich Gerda und Peter Beyer unbedingt beim Uckermark Kurier melden. „Das haben unsere Nachbarn gesagt, als wir ihnen unsere Möhren zeigten“, sagt der Hausherr. Stolz nimmt er das längste Exemplar in die Hand und seine Frau hält zum Vergleich kleinere, dennoch wohl geratene Mohrrüben aus ihrem Beet in die Kamera.

Dabei wurde das Paar nicht nur bei diesem Wurzelgemüse von Rekorden überrascht. Etwa ein Viertel ihres Gartens bestellen Beyers mit Kartoffeln, Kohl, Möhren, Tomaten und Gurken. Da wird jeder Zentimeter ausgenutzt. Nachdem dann der eigene Möhrenvorrat in der Gefriertruhe lag, wurden auch die Nachbarn mit dem gesunden Gemüse versorgt.

Denn Beyers verstehen sich mit allen in ihrer kleinen Straße, die vor ihrer Befestigung noch Schwarzer Weg genannt wurde. Es waren alles Fertigteilhäuser, die unter der Regie des Bauleiters des Volkseigenen Gutes (VEG) Kutzerow, Peter Beyer, am Dorfrand gesetzt wurden. 1980 zog auch seine fünfköpfige Familie dort ein. Heute sind die beiden Senioren die letzten aus der Galerie der Erstbezieher – und verstehen sich mit den Nachbarn gut.

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