Wildwuchs auf Wiese:

Das ist kein Unkraut, das soll so sein

Der kniehohe Wildwuchs bringt die Anwohner in der Geschwister-Scholl-Straße in Rage. Nun wird zwar gemäht, aber strenggenommen wider Willen. Der Vermieter hat sich nämlich durchaus etwas dabei gedacht: Das ist eine Ökowiese.

Hüfthoher Unkrautbewuchs
Claudia Marsal Hüfthoher Unkrautbewuchs

Was macht man mit einem Grundstück, das, zumindest in absehbarer Zeit, noch nicht bebaut werden soll? Nun, der Privatmann würde vermutlich Rasen säen und selbigen kurz halten, damit das Areal gepflegt aussieht. Ähnliches, aber nicht ganz das Gleiche, hat auch die Wohnungsgenossenschaft Prenzlau vor, die über Brachland in der Geschwister-Scholl-Straße verfügt. Das Unternehmen ließ hier ganz bewusst eine Ökowiese anlegen, wie deren Vorstand, Hans-Peter Wolf, verriet.

Doch eben das stößt nicht unbedingt auf Wohlgefallen bei den Anliegern. In den vergangenen Wochen haben sich die Beschwerden gehäuft, was den "verwilderten Zustand" des Geländes anbelangt. Nicht nur die Mieter der benachbarten Wohnblöcke sind verärgert, sondern auch Touristen, die in dem nahe der Landesgartenschaugeländes gelegenen Bereich ihre Autos abstellen. In hundert Metern Entfernung sei alles pikobello in Schuss, und hier total verwahrlost, so die Kritik. Die Genossenschaft kündigte daraufhin an, dass noch bis Ende dieser Woche gemäht worden sein soll. Bislang habe die entsprechende Technik gefehlt. Aber prinzipiell, so Wolf, sei der Öko-Look eigentlich gewollt.

 

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