Schönster 50-Jähriger:

„Denn Schwule sind einfach die schöneren Männer“

Ein gebürtiger Prenzlauer ist zum „attraktivsten Fünfzigjährigen“ gewählt worden. Aus seinen Tricks fürs Jüngerbleiben macht er kein Geheimnis, auch nicht aus seiner Homosexualität.

Lutz Werner ist überzeugt, dass ihm seine Homosexualität einen Vorteil verschafft hat. Der Ü 50-Jährige holte den Sieg, als ein lokaler Radiosender jüngst nach dem attraktivsten Fünfzigjährigen suchte. Er gewann ein Fotoshooting mit Profis.
Claudia Marsal Lutz Werner ist überzeugt, dass ihm seine Homosexualität einen Vorteil verschafft hat. Der Ü 50-Jährige holte den Sieg, als ein lokaler Radiosender jüngst nach dem attraktivsten Fünfzigjährigen suchte. Er gewann ein Fotoshooting mit Profis.

"Was, Sie sind schon über 50?" An Fragen dieser Art ist Lutz Werner gewöhnt. Nicht nur im Alltag geht der gelernte Landwirt für wesentlich jünger weg. Vor allem wenn er sich abends in Schale wirft, sind ihm viele Komplimente sicher. Dann schlüpft der 1958 in Prenzlau geborene Mann nämlich in Frauenkleider. In sexy Lederröckchen mimt er in Playbackshows Amanda Lear, Tina Turner und Cher. Seine Stimme ist passabel, die meiste Aufmerksamkeit erntet er aber in der Regel für seine schönen, schlanken Beine. Er hat Fesseln, um die ihn jede Frau beneidet und wartet auch ansonsten mit Proportionen auf, die neidisch machen.

Überzeugt, dass seine Homosexualität ihm einen Vorteil verschafft hat

Kein Wunder also, dass einer Freundin von ihm sofort sein Name einfiel, als ein lokaler Radiosender jüngst nach dem attraktivsten Fünfzigjährigen suchte. Lutz Werner hat zwar schon fünf Jahre mehr auf dem Lebenskonto. Trotzdem schlug er sich wacker. Letztlich fuhr der bekennende Schwule sogar den Sieg ein. Er gewann ein Fotoshooting mit Profis. Lutz Werner ist fest davon überzeugt, dass ihm seine Homosexualität einen Vorteil verschafft hat. "Schwule Männer sind einfach schöner. Sie halten sich in Schuss, achten mehr als Heteros auf ihr Äußeres", behauptet der großgewachsene Mann, der zuletzt als Ein-Euro-Jobber in einem Altenheim gearbeitet hat. Schon als Kind habe er bei Reisen immer die Cremes in den Koffer gepackt, wenn Altersgenossen stattdessen die Bolzschuhe verstauten.

Darüber hinaus sei gutes Aussehen aber auch vererbt, glaubt Lutz Werner. Seine leider schon viel zu früh verstorbene Mama sei eine schöne Frau gewesen, setzt er stolz hinzu. "Und nicht zu vergessen ist die Bewegung. Ich bin kein Couchmensch, sondern immer auf Achse. Mit dem Fahrrad, im Garten und jeden Tag auch mit meinem afghanischen Windhund. Der hält mich auf Trab."

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung