Laubenbrände halten Prenzlau in Atem:

Der Feuerteufel ist zurück

Seit Wochen leben Kleingärtner in Prenzlau in Angst und Schrecken. Fünfmal sind in Anlagen der Stadt bereits Brände gelegt worden. In der Nacht zu Mittwoch ging es weiter. Gleich zweimal wurde die Feuerwehr gerufen.

Das war einmal eine Küche.
Claudia Marsal Das war einmal eine Küche.

Fritz Piper hat die Brandserie im Uckermark Kurier verfolgt, doch dass er selbst mal Opfer werden könnte, nie in Erwägung gezogen. Mittwoch früh stand nun auch er vor den Trümmern seines Gartenschuppens. Der Prenzlauer ist Opfer Nr. 6 des Feuerteufels. Der 60-Jährige hat aber Glück im Unglück gehabt, wie er sagt. "Meine Tauben waren im Gebäude daneben und haben überlebt - dank der Prenzlauer Feuerwehr, die schnell da war." Nicht so glimpflich ging es für das Viehzeug von Edmund Wollschläger aus.

In seinem Garten starb eins der Hühner, als gegen 4 Uhr morgens die Laube des Rentners am Hasenwinkel in Flammen aufging. Das Tier hat vermutlich einen Hitzschlag erlitten. Bei ihm hinterließen der Täter einen Totalschaden auf dem seit 47 Jahren bewirtschafteten Grundstück. Die Polizei appelliert dringlichst an mögliche Zeugen, sich zu melden.

Telefon: 03984 350.

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