Gebührenerhöhung für Prüfungen:

Der Führerschein kostet wohl bald mehr

Ab 2017 müssen angehende Autofahrer womöglich tiefer in die Tasche greifen. Die Verantwortung dafür weisen die Fahrschulen aber weit von sich. Die Gründe dafür liegen woanders.

Gerd Welz von der Prenzlauer Fahrschule Welz war von der Preiserhöhung der Dekra überrascht.
Sebastian Klaus Gerd Welz von der Prenzlauer Fahrschule Welz war von der Preiserhöhung der Dekra überrascht.

Auch für die angehenden Fahrschüler in der Uckermark könnten die Kosten für den Führerschein in Zukunft steigen. Der Grund sind Bemühungen der technischen Prüforganisationen wie Tüv und Dekra, die Gebühren für Führerscheinprüfungen und Hauptuntersuchungen ab dem kommenden Jahr zu erhöhen. Nachdem die Kosten in den letzten acht Jahren konstant geblieben waren, streben die Organisationen jetzt eine Erhöhung an. Eine entsprechende Verordnung hatte das Bundesverkehrsministerium auf Antrag der Organisationen hin auf den Weg gebracht.

So sollen nach den Plänen der Kraftfahrzeug-Überwachungsvereine die Gebühren für theoretische Führerscheinprüfungen von 20,83 auf 22,49 Euro steigen. Die Gebühr für die eigentliche Prüfung soll von bisher 9,30 Euro auf 10 Euro angehoben werden. Die Gebühren für praktische Prüfungen für normale Pkw sollen von 84,97 auf 91,75 Euro steigen. Bei der praktischen Prüfung für Motorräder sollen es statt 112,81 Euro künftig sogar 121,38 Euro werden.

„Auf mögliche Preisänderungen der Prüforganisationen haben wir Fahrlehrer doch überhaupt keinen Einfluss“, sagt Gerd Welz von der Prenzlauer Fahrschule Welz. „Das können wir nicht ändern.“

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