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Der grüne Magnet

VonClaudia MarsalDas recht annehmbare Pfingstwetter beschert Prenzlau wieder einen Run auf die LAGA. Tausende Menschen stürmen in die Stadt am Unteruckersee. ...

Diese entzückenden Glöckchen bimmeln den Sommer herbei.

VonClaudia Marsal

Das recht annehmbare Pfingstwetter beschert Prenzlau wieder einen Run auf die LAGA. Tausende Menschen stürmen in die Stadt am Unteruckersee. Die meisten kommen von weit her, um die Blumenschau des Landes zu sehen.

Prenzlau.Christine Barth aus Kackrow hat schon eine längere Fahrt hinter sich, als sie am Pfingstsamstagvormittag aus dem Reisebus steigt. Die 60-Jährige ist mit einer großen Gruppe unterwegs. Organisiert von „Meißen-Tourist“ erkunden gut 60 Personen aus dem Spree-Neiße-Landkreis die Blumenschau in Prenzlau. „Ich habe selbst ein riesengroßes Grundstück und bin deshalb immer interessiert an Anregungen, was man so pflanzen kann“, sagt Christine Barth, die in den letzten Jahren keine größere Gartenschau ausgelassen hat. Ihr erster Eindruck von der uckermärkischen Kreisstadt ist gut, sehr gut sogar. Hervorragend organisiert und toll angelegt, lobt die Kackrowerin die hiesige Schau. Besonders der „entzückende Regionalmarkt“ hat es ihr angetan. Dem pflichten Marianne Wohlfahrt und Margrit Krause bei. Die beiden Schwestern haben sich am Pfingstsonntag verabredet, eine Runde auf der Landesgartenschau zu drehen. „Es ist bemerkenswert, wie sehr Prenzlau sich in den letzten Monaten dank der LAGA verändert hat“, erklären die zwei Rentnerinnen unisono. In ihren Augen gibt es kaum etwas zu bemängeln, wer jetzt noch meckere, der sei selbst schuld. Es sei anzuerkennen, wie viel Arbeit in dieser Schau stecke. „Ein dickes Lob den Organisatoren und natürlich Arbeitskräften.“

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c.marsal@uckermarkkurier.de