Staugefahr auf B 198 in Prenzlau :

Die Ampeln bleiben bis Ende Juni

Am östlichen Ortsausgang von Prenzlau entsteht eine neue Fußgängerinsel. Der Verkehr wird einspurig vorbei geleitet.

Noch liegt der Gehweg stadtauswärts tiefer als die B 198. Er wird angehoben und verbreitert.
Monika Strehlow Noch liegt der Gehweg stadtauswärts tiefer als die B 198. Er wird angehoben und verbreitert.

Rund 110 000 Euro kostet das komplexe Bauvorhaben am Stadtrand der uckermärkischen Kreisstadt. Dabei entsteht nicht nur eine neue Fußgängerinsel. Zusätzlich wird der Kreuzungsbereich nach Alexanderhof, einem Ortsteil von Prenzlau, umgestaltet. Damit sollen Fußgängern und Radler künftig gefahrlos die viel befahrene Bundesstraße überqueren können.

Der Meinung vieler Kraftfahrer, die besonders im Berufsverkehr an den Ampeln warten, das Vorhaben ziehe sich zu lange hin, widerspricht die Stadt. Der Abschluss des Vorhabens sei Ende Juni geplant gewesen. Der Bauauftragnehmer, die Tiefbaufirma Ernst Röwer, liege im vorgegebenen Zeitlimit. „Das war von Beginn an so vorgesehen“, sagt Kerstin Oyczysk, Leiterin des städtischen Hoch- und Tiefbauamtes.