Lkw dürfen nur noch 30 km/h fahren:

Die Schäden an Straßen und Häusern sind unübersehbar

Seit Mitte der Woche stehen nun auch in Gollmitz die 30-Schilder mit Tonnagebegrenzung. Doch damit ist es nicht gesagt, sagt Ortsvorsteher Hartmut Schulz.

Bernd Zillmann ist selbst acht Jahre Lkw gefahren. Er zeigt Verständnis.
Bernd Zillmann ist selbst acht Jahre Lkw gefahren. Er zeigt Verständnis.

Das Thema "Mautflüchter" ist mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen noch immer nicht vom Tisch. In Gollmitz stehen die Schilder seit Mitte der Woche. Im Boitzenburger Land und in Lychen wurden sie schon vor ein paar Wochen aufgestellt. Zwar donnern viele Lkw-Fahrer nicht mehr mit 50 km/h und mehr über die L 15, aber leiser ist es damit auch nicht geworden, so das Resümiere einiger Anwohner, zu denen auch Bernd Zillmann gehört.

Der Gollmitzer Ortsvorsteher Hartmut Schulz ärgert nicht nur die Geräuschbelästigung und das hohe Verkehrsaufkommen, sondern auch der Verschleiß der Straße. „Hier, sehen Sie, die Straße ist gerissen und ist dann geflickt worden“. Mit dem Lkw-Problem sieht er sich allein gelassen. Die Sache ist ernst, denn nicht nur die Straßen zeigen erste Spuren der übermäßigen Belastung, sondern auch die Häuser. „Mich haben schon Bürger angesprochen und auf Schäden hingewiesen“, so der Ortsvorsteher.Ein generelles Nachtfahrverbot für Lkw wird noch geprüft.

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