Ehrenamtlicher Dienst:

Diese Männer helfen nicht nur bei Massenunfällen

Im Katastrophenschutz der Uckermark stehen 113 Frauen und Männer bereit, um als Sanitäter Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei zu unterstützen. Aber auch im Alltag haben sie schon manchen vor dem Schlimmsten bewahrt.

Die Sanitäter Frank Britt, Bernd Skiba, Jens Buhse und Silvio Duchow (von links) sind glücklich über den neuen Mannschaftstransportwagen am Prenzlauer Standort. Der VW-Crafter, Baujahr 2013, bietet nicht nur mehr Platz, sondern ist mit modernster Technik ausgerüstet.
Monika Strehlow Die Sanitäter Frank Britt, Bernd Skiba, Jens Buhse und Silvio Duchow (von links) sind glücklich über den neuen Mannschaftstransportwagen am Prenzlauer Standort. Der VW-Crafter, Baujahr 2013, bietet nicht nur mehr Platz, sondern ist mit modernster Technik ausgerüstet.

Keiner der umstehenden Personen hatte im Sommer geholfen, als die Sanitärer der Prenzlauer Bereitschaft eine Frau aus dem Uckersee retteten, die schwere Kopfverletzungen hatte. Auch bei einem Schwerverletzten in der Stettiner Straße sahen die meisten Passanten zu, ohne zu helfen. Solche Erlebnisse prägen Silvio Duchow, Jens Buhse und die anderen Sanitäter, die im behördlichen Katastrophenschutz der Uckermark integriert, sind.

Die insgesamt 113 Frauen und Männer leisten ehrenamtlich diesen Dienst. Im Ernstfall sind sie imstande, einen Verbandsplatz einzurichten, der innerhalb einer Stunde 25 Verletzte versorgen kann. Technik und Ausrüstung hält der Landkreis Uckermark vor, das ehrenamtliche Personal stellen die beiden DRK-Verbände der Uckermark.

Glücklicherweise ist dieser Ernstfall noch nicht eingetreten. So stellen die Sanitäter der Schnellen Einsatzgruppe ihr Können auch im normalen Alltag zur Verfügung - und retten dabei auch Menschenleben.

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