Stau auf der Autobahn 11:

Drei Autos krachen ineinander

Ein schreiendes Kleinkind versetzte die Retter in helle Aufregung. Durch einen kleinen Trick der Sanitäter beruhigte es sich aber ganz schnell.

Ein Verkehrsunfall legte Sonnabendmittag den Verkehr auf der A 11 lahm. Drei Autos waren ineinander gefahren.
Sebastian Klaus Ein Verkehrsunfall legte Sonnabendmittag den Verkehr auf der A 11 lahm. Drei Autos waren ineinander gefahren.

Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 11 hat Sonnabendmittag gegen 12.20 Uhr für einen kilometerlangen Stau gesorgt. Drei Autos krachten nahe der Anschlussstelle Gramzow ineinander. Wie die Autobahnpolizei in Bernau mitteilte, war Ursache des Auffahrunfalls ein abruptes Bremsmanöver kurz vor einem Autobahnschild. Die nachfolgenden Kraftfahrer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen, sodass es zum Zusammenstoß kam.

Der Unfallverursacher sowie der Fahrer des unmittelbar folgenden Autos wurden bei dem Aufprall leicht verletzt. Sie wurden noch vor Ort behandelt. Während die beiden ihre Reise nicht fortsetzen konnten, wurde der dritte Pkw nur leicht beschädigt und war noch fahrbereit.  Da aus einem der Fahrzeuge Flüssigkeit auslief, war die freiwillige Feuerwehr mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Gesamtschaden des Unfalls beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 15 000 Euro.

In der Folge kam es zu einem weiteren Auffahrunfall. Glück im Unglück: Mehrere Rettungssanitäter außer Dienst waren zufällig vor Ort. Sie kümmerten sich sofort um die Verletzten. In einem der Fahrzeuge saß ein anderthalbjähriges Kind. Durch dessen laute Schreie gingen die Sanitäter zunächst davon aus, dass es durch die Kollision verletzt worden war. Das bewahrheitete sich nicht. Dem Kleinkind war wie den anderen Insassen glücklicherweise nichts passiert. Es beruhigte sich schnell wieder, nachdem es von den Sanitätern mit einem Plüschteddy beschenkt worden war.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung