Polizeikontrolle:

Dubiose Fracht weckt Misstrauen

Eine Polizeikontrolle wurde einem Autofahrer in Tantow zum Verhängnis. Der Mann blieb den Beamten eine Erklärung schuldig, woher die sechs Bootsmotoren auf und in seinem Auto stammen.

Ein nächtliche Polizeikontrolle wurde einem Autofahrer zum Verhängnis, der auffällig viele Bootsmotoren transportierte.
Joern Pollex Ein nächtliche Polizeikontrolle wurde einem Autofahrer zum Verhängnis, der auffällig viele Bootsmotoren transportierte.

Wer nachts mit mehreren Bootsmotoren auf dem Dachgepäckträger durch die Gegend fährt, muss sich nicht wundern, wenn Polizisten argwöhnisch werden. Diese Erfahrung musste ein polnischer Autofahrer am Donnerstagmorgen machen. Er war auf der Bundesstraße 113 in Richtung Grenze unterwegs, als die Beamten den Audi A6 mit norwegischer Zulassung gegen 4 Uhr in Tantow anhielten. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten sie insgesamt sechs Bootsmotoren auf dem Dachgepäckträger und im Wagen, die die Beamten misstrauisch werden ließen.

Sämtliche Typenschilder der Motoren waren entfernt sowie die Kabelverbindungen und Benzinleitungen durchtrennt worden. Damit nicht genug: Der 25-Jährige konnte auch nicht nachweisen, dass ihm die Motoren gehören. Die Beamten stellten die Motoren im Gesamtwert von 10  000 Euro sicher und leiteten gegen den jungen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls und der Hehlerei ein.

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