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Dunkle Wolken über der Uckermark

Im nördlichsten Kreis des Landes Brandenburg sind Mittwochabend lokale Gewitter möglich. Fahrzeugführer müssten sich auf Sturmböen und erhebliche Niederschläge einstellen, warnt die Leitstelle Nordost.

Zu Wochenbeginn mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Templin diesen vom Sturm geknickten Baum von der Straße bei Klosterwalde räumen.
Privat Zu Wochenbeginn mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Templin diesen vom Sturm geknickten Baum von der Straße bei Klosterwalde räumen.

Am Mittwochnachmittag waren die Farben auf der Uckermark-Karte von "Unwetterzentrale.de" noch Gelb und stellenweise Orange gefärbt. Eine Vorwarnung vor mäßigen bis starken Unwettern, die sich in den nächsten Stunden über der Uckermark entladen könnten. Richtig gefährlich kann es werden, wenn die Farben in Dunkelrot wechseln. Von einer amtlichen Unwetterwarnung über ihre Alarm-Pieper - wie es Dienstag der Fall gewesen war - blieben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bis zum Nachmittag verschont. Doch Sven Wolf, Prenzlauer Stadtbrandmeister, weiß, dass sich das sehr schnell ändern kann. Dabei brauen sich die Unwetter mit Starkregen und Gewitter sehr plötzlich und punktuell zusammen. An der Autobahnabfahrt Pfingstberg (A 11) kann die Fahrbahn Zentimeter unter Wasser stehen, während an der Abfahrt Warnitz der blaue Himmel unter der Wolkendecke hervorschaut.

Wer nicht unbedingt muss, sollte sich nicht zu Fuß im Freien aufhalten. Auch Fahrzeugführer seien gut beraten, sich auf wechselnde Witterungsbedingungen einzustellen, heißt es dazu aus der Leitstelle Nordost in Eberswalde.