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Durchs Seebad toben Hunderte Kinder

Wenn eine Stadt auf der Freilichtbühne ein sechsstündiges Non-Stopp-Programm fast nur aus den eigenen Kräften der Kindereinrichtungen bestreitet, ist das ...

Ralf Rahm und Enkelsohn Armin angeln mit Marcel Grosch und dessen Nachwuchs Johanna und Alina (von rechts) Plastefisch.

Wenn eine Stadt auf der Freilichtbühne ein sechsstündiges Non-Stopp-Programm fast nur aus den eigenen Kräften der Kindereinrichtungen bestreitet, ist das alle Achtung wert. Das Prenzlauer Kinderfest ist bekannt für seinen fröhlichen Charakter. Doch was große und kleine Kinder aus den Kitas „Geschwister Scholl“, „Kinderland“ und „Freundschaft“ sowie der Grabowschule für buntes Geschehen auf den Bühne zeigten, war schon beeindruckend. Unterstützt vom TopFit-Verein und seinen Jüngsten unterhielten sie mit Musical, Show, Modenschau und „Klingender Kita“.
Gleich nebenan schallten Anfeuerungsrufe von kleinen Fußballfeldern, auf denen das traditionelle Turnier der Kitas und Horte ausgetragen wurde. „Wir freuen uns, dass sich diesmal auch eine Mannschaft des DRK-Kindergartens ,Fröbel‘ beteiligt“, bekannte Bärbel Krömke, in der Stadt Sachgebietsleiterin Kita. Ihre Zuversicht, dass das Novemberwetter keinen Regen beschert, war ansteckend. Und so wuselten Mädchen und Jungen aller Altersgruppen umher, interessierten sich nicht für ein paar Regentropfen. Sie vergnügten sich bei Sportspielen, auf Fun-Trikes und Trampolin, stürmten gleich zwei Hüpfburgen und ließen sich an vielen Bastelständen zum Mitmachen einladen. „Toll hier. Wir sind das erste Mal dabei. Die Stadt lässt sich wirklich etwas einfallen“, bekundete Ralf Rahm und hockte sich zu seinem zweijährigen Enkel Armin, der aus einer Plastewanne Fischchen angelte.
Zu dem Erfolg trugen viele Helfer und Firmen bei, würdigte Amtsleiter Eckhard Blohm. Darüber hinaus gewann das Kinderfest in diesem Jahr besonderen Charme durch die Abschlusspräsentation von „Belcantare“, an dem rund 350 singende Kinder der ganzen Uckermark teilnahmen, der Uckermark Kurier berichtete.