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Eine einseitige, stimmungslose Angelegenheit

Das Finale um den Pokal des Fußballkreises Uckermark lebte einzig und allein vom den Mühen offensiven Aktionen des SC Blau-Weiß Energie. Dessen Kontrahent Schönower SV zeigte  zu wenig Siegeswillen.

Jubel der Prenzlauer über den Pokalsieg 2016 in heimischer Spielstätte.
Armin Gehrmann Jubel der Prenzlauer über den Pokalsieg 2016 in heimischer Spielstätte.

Eigentlich gehört das Finale um den Kreispokal der Fußballer in jedem Jahr zu den Höhepunkten der Saison. Das der Männer war es in diesem Jahr nicht. Dem SC Blau-Weiß Energie Prenzlau gelang im Prenzlauer Uckerstadion gegen den Schönower SV in einem Duell zweier Landesklasse-Mannschaften ein jederzeit sicherer 4:0-Erfolg. Die Klarheit dieses Resultats verwundert. Denn die Schönower hatten zum dritten Mal in Folge das Finale erreicht, gaben den Gewinn des Potts nun allerdings auch schon zum dritten Mal her. Bei dieser Konstellation hatte man wesentlich mehr Engagement auf dem Spielfeld des Uckerstadions erwartet. Doch die Zuschauer wurden enttäuscht.

Dagegen lieferten die Prenzlauer eine ganz abgeklärte Partie. Zunächst ließen sie nach zwei, drei vergeblichen Angriffen den Gegner kommen, kontrollierten aber das Geschehen. Marcel Blume hatte die Blau-Weiß-Elf in der 37. Spielminute 1:0 in Führung gebracht. Danach agierten die Prenzlauer noch souveräner, zumal sie in Halbzeit zwei auch noch offensiver wurden. Bartosz Barandowski, ein Eigentor der Schönower und ein verwandelter Foulelfmeter durch Michael Kraft stellten das Endresultat sicher. Dieses hätte bei etwas mehr Besonnenheit im Abschluss sogar noch höher ausfallen können.