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Eine Geisterfahrt wider Willen

Eine junge Frau sorgte Mittwochfrüh auf der A 20 für Schrecksekunden. Sie hatte die falsche Fahrtrichtung erwischt.

Über den Verkehrsfunk wurde vor der Falschfahrer auf der Autobahn gewarnt.
Privat Über den Verkehrsfunk wurde vor der Falschfahrer auf der Autobahn gewarnt.

Das hätte schief gehen können: Dichter Nebel wurde Mittwochfrüh einer jungen Autofahrerin fast zum Verhängnis. Die Frau war auf dem Weg zur Arbeit, als sie gegen 4.30 Uhr die Autobahn in der falschen Richtung befuhr. Sie war von Gramzow kommend am Kreuz Uckermark auf die A 20 gewechselt und hatte dann aus Versehen die Gegenfahrbahn erwischt. Die Geisterfahrerin blieb nicht unbemerkt, trotz der frühen Stunde herrschte schon relativ viel Verkehr. Bei der Autobahnpolizei Bernau gingen mehrere Notrufe ein.

Die Beamten fanden die Frau dann völlig aufgelöst am Kilometer 323 vor. Sie hatte ihren Fehler da schon bemerkt und war auf dem Standstreifen mit Warnblinkanlage zum Stehen gekommen. Die Polizei half ihr dann beim Wenden. Danach wurde die Falschfahrerin wider Willen zur Anschlussstelle Gramzow eskortiert, wo sie an der Tankstelle von alarmierten Verwandten erwartet wurde.

Der Dienststellenleiter sagte nach einem Blick ins Einsatzprotokoll, dass zum Glück alles gut gegangen sei und die Fahrerin den Umständen entsprechend richtig gehandelt habe. Nicht auszudenken, wenn sie im dichten Nebel in den Gegenverkehr gerast wäre.