Brandstiftung und Vandalismus:

Eine Spur der Verwüstung

Die Reste geschmolzener Müllcontainer sind nur ein Teil des Chaos, das Vandalen am Prenzlauer Gymnasium anrichteten. Sie tobten sich auch noch an anderen Orten aus.

Metallrahmen und geschmolzene Plastikreste: Mehr blieb von den Mülltonnen nicht übrig.
Monika Strehlow Metallrahmen und geschmolzene Plastikreste: Mehr blieb von den Mülltonnen nicht übrig.

An der Stelle der vier Tonnen mit je 1100  Litern Fassungsvermögen war nichts mehr zu sehen, nachdem die Prenzlauer Feuerwehr vom Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium abgerückt war. Lediglich verkohlte Reste von Büchern ließen ahnen, wo zuvor die Papiertonne gestanden hatte. Die Container mit Restmüll waren geschmolzen, einige Plastikreste auf den Betonplatten festgebacken. Als die Feuerwehr am Sonntag anrückte, waren die Behälter schon bis zu den Metallrädern heruntergebrannt. Der Sachschaden belaufe sich vermutlich auf rund 5000 Euro, hatte die Polizei informiert.

Der Prenzlauer Schulamtsleiter Eckhard Blohm ist schockiert. „Es sind ja nicht nur die Mülltonnen, die nun ersetzt werden müssen, auch das Rolltor zum Parkplatz der Schule ist zerstört. Zudem müssen einige Zaunfelder ausgetauscht werden.“

Suche nach den Tätern

Am Prenzlauer Gymnasium waren in unmittelbarer Nähe Jugendliche gesehen worden. In der Nacht hatten Vandalen eine ganze Spur der Verwüstung gezogen. An der Uckerpromenade wurden die Papierkörbe umgekippt, im Kupferschmiedegang Gullydeckel auf die Straße gelegt. Ob die jungen Leute beteiligt waren, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

Zu Jahresbeginn hatten erst in Templin Feuerteufel auf diese Art Schaden für knapp 6000  Euro angerichtet. 

 

Weiterführende Links