Entsorgung der dreisten Art:

Ekel-Matratze auf dem Hinterhof

Wenn die Prenzlauerin Ursel Gottschalk aus ihrem Fenster schaut, dann ärgert sie sich. Direkt vor ihrem Hauseingang liegt nämlich seit Tagen ein beflecktes Bettutensil auf dem Rasen. Der Verursacher ist noch unbekannt. Aber jetzt will sich jemand um die Entsorgung kümmern.

Seit Wochen liegt diese Matratze auf dem Rasen, die Anwohner sind sauer.
Claudia Marsal Seit Wochen liegt diese Matratze auf dem Rasen, die Anwohner sind sauer.

Wie dreist ist das denn? Auf einem Innenhof in der Prenzlauer City liegt seit Tagen eine befleckte Matratze. Zum Leidwesen vieler Anwohner, die dieser Zustand stört. „Es gibt Leute, die nicht zu schätzen wissen, wie viel Geld der Vermieter in unser Wohnumfeld gesteckt hat“, ärgert sich Ursel Gottschalk, vor derem Fenster das eklige Ding auf dem Rasen liegt. Sogar den versifften Bezug hat der einstige Besitzer dazu geschmissen.

„Anfangs stand die Matratze noch angelehnt neben den Tonnen, aber dann wurde sie auf die Grünfläche geworfen“, schimpft die alte Dame. Und damit nicht genug. Zu allem Ärger stapeln sich hier auch noch Dutzende Weihnachtsbäume. Ein Anruf beim Entsorgungsunternehmen hätte diesen Zustand längst beenden können, war bei der zuständigen Firma zu erfahren. Der Dispatcher versicherte am Dienstag, dass beim nächsten Abfuhrtermin am kommenden Freitag alles abgeholt wird. So lange müssen sich die Anwohner aber noch gedulden.

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