Umfrageergebnis:

Eltern wollen keine Vollverpflegung in Kitas

Die Stadt Prenzlau wollte wissen, wie die Kinder in den städtischen Einrichtungen verpflegt werden sollen. Eine Vollverpflegung lehnten die meisten Mütter und Väter ab. Doch eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Früstück, Vesper, Mittagessen oder alles zusammen? Was den Kindern aufgetischt wird, sollte eine Umfrage klären.
Angelika Warmuth Früstück, Vesper, Mittagessen oder alles zusammen? Was den Kindern aufgetischt wird, sollte eine Umfrage klären.

Jetzt liegt es an den Stadtverordneten, ob es zukünftig in den Kitas in Trägerschaft der Stadt Prenzlau außer dem Mittagessen noch Frühstück und Vesper gibt. An der Umfrage, die seit Anfang März lief, hatten sich nur 59,2 Prozent aller Eltern beteiligt. Von denen wiederum lehnten 62,1  Prozent die Vollversorgung ab. Rund ein Drittel der Eltern sprach sich für Frühstück oder Vesper aus. Nur 14,7 Prozent wollten die volle Versorgung.

Vom Gesetz her ist die Stadt verpflichtet, eine Vollversorgung anzubieten. „Wir wollten erreichen, dass alle Kinder eine gesunde Vollverpflegung in unseren Einrichtungen bekommen“, so begründete Kämmerer Marek Wöller-Beetz den Schritt der Stadt. Angedacht war eine Versorgung unter anderem mit Vollkornprodukten, Naturjoghurt, Speisequark, Wurstwaren sowie Dressings. Die Entscheidung wird erst zum 27. April im Hauptausschuss fallen.

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