Unternehmen reagiert:

Endlich ein Notfallplan für regionale Buslinien

Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft reagiert auf Kritik und setzt ab 29. April auch einen Notfallplan für Regionallinien in Kraft. Hier die betroffenen Linien.

Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft setzt ab 29. April einen Notfallplan für Regionallinien in Kraft.
Patrick Pleul Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft setzt ab 29. April einen Notfallplan für Regionallinien in Kraft.

Der Streik der uckermärkischen Busfahrer trifft vor allem die Landbewohner, die nicht über ein Zweitauto oder über gar kein Auto verfügen, um von A nach B zu kommen. Ein innerstädtischer Notfallplan wurde zwar für Prenzlau. Templin und Schwedt von der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mit Streikbeginn in Kraft gesetzt. Doch die Landbevölkerung stand vor leeren Bushaltestellen.

Das soll sich ab 29. April ändern. So kündigte die UVG Dienstagnachmittag einen eingeschränkten Notfallfahrplan für den Regionalverkehr an. Dieser findet auf folgenden Linien statt:

Linie 413 Prenzlau - Werbelow - Strasburg

Linie 416 Prenzlau - Fürstenwerder

Linie 425 Prenzlau - Brüssow

Linie 435 Prenzlau - Schmölln - Schwaneberg

Linie 403 Prenzlau - Granzow - Schwedt

Linie 502/503/519 Prenzlau - Boitzenburg - Templin.

Noch ist unbekannt, wie lange die uckermärkischen Fahrgäste von dem mittlerweile dritten Busfahrferstreik betroffen sein werden.  Die Gewerkschaft ver.di hat den Zeitraum vorerst auf zwei Wochen begrenzt mit der Option einer Verlängerung.

Weitere Details zu den Notfallfahrplänen finden sich auch auf den Interneseiten der UVG.

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