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Endlich Grünes Licht für Radweg

Radler zwischen Gramzow und Hohengüstow riskieren auf der stark befahrenen Bundesstraße 198 Leib und Leben. Jetzt deutet sich endlich eine Änderung an.

Noch drängeln sich die Fahrzeuge auf der B 198, hier ein Blick von Hohengüstow in Richtung Gramzow.
Monika Strehlow Noch drängeln sich die Fahrzeuge auf der B 198, hier ein Blick von Hohengüstow in Richtung Gramzow.

Wer von Hohengüstow nach Gramzow mit dem Fahrrad fährt, droht auf der B 198 unter die Räder zu kommen. Denn die aus Prenzlau kommende Bundesstraße wird ab der Gramzower Anschlussstelle der Autobahn 11 in Hohengüstow besonders stark befahren.

Seit Jahrzehnten von den Kommunen gefordert legte das Landesamt für Bauen und Verkehr jetzt endlich einen Feststellungsbeschluss vor und gab damit grünes Licht für den Ausbau der Radlerstrecke. Wann jedoch der erste Spatenstich gesetzt wird, ist ungewiss. „Jetzt werden wir uns erst einmal mit der Nebenstelle des Landesbetriebes in Eberswalde in Verbindung setzen. Dann werden wir hören, wann unser Projekt eingetaktet wird“, sagt Amtsdirektor Reiner Schulz. Er ist zuversichtlich und geht davon aus, dass auch die anderen Zusagen, ab nächstem Jahr zu bauen, eingehalten werden.

Denn 2018 feiert Gramzow seinen 850. Jahrestag der Ersterwähnung. Dann sollen auch die Besucher aus Hohengüstow ungefährdet mit dem Fahrrad zum ältesten Ort der Uckermark radeln können.