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Endlich grünes Licht für Verkehrsinsel

Noch ist es gefährlich, wenn Fußgänger und Radfahrer die Bundesstraße nach Alexanderhof überqueren wollen. Das soll in diesem Jahr durch eine Baumaßnahme der Stadt Prenzlau und des Landesbetriebs für Straßenwesen geändert werden.

Wer zu Fuß oder mit dem Rad die Bundesstraße 198 nach Alexanderhof überqueren möchte, muss zurzeit noch diesen Trampelpfad nutzen.
Lutz Reuter Wer zu Fuß oder mit dem Rad die Bundesstraße 198 nach Alexanderhof überqueren möchte, muss zurzeit noch diesen Trampelpfad nutzen.

Seit einiger Zeit wünschen sich die Bewohner von Alexanderhof eine Veränderung an der Bundesstraße 198 in Prenzlau zwischen dem Gewerbegebiet am Schafgrund und Alexanderhöhe. Dabei geht es um ein Vorhaben, das für Fußgänger und Radfahrer die Überquerung der viel befahrenen Straße sicherer machen soll. Bei der Ortsbeiratsitzung am Donnerstagabend haben Prenzlaus Bürgermeister Hendrik Sommer, der zweite Beigeordnete Andreas Heinrich und Yvonne Lindemann vom Hoch- und Tiefbauamt grünes Licht für das Projekt verkündet.

Geplant ist der Bau einer sogenannten Querungshilfe auf der Bundesstraße. Diese Verkehrsinsel soll in der Mitte der Straße, kurz vor der Linksabbiegerspur nach Alexanderhof angelegt werden. Daran anschließen wird sich ein zwei Meter breiter Weg für Fußgänger- und Radfahrer, der parallel zum Straßenverlauf bis zur Bushaltestelle verläuft. Im zweiten oder dritten Quartal dieses Jahres sollen die Arbeiten beginnen. Die Kosten für den Bau werden auf rund 35 000 Euro geschätzt.