Sturmschäden:

Erste Bäume nach heftigem Unwetter geköpft

Wie groß die Schneise der Verwüstung in Prenzlau wirklich ist, davon verschaffte sich die Stadt einen Überblick. Sie appelliert nun an Einwohner, sich an die Absperrungen zu halten.

Der Medienturm blieb unversehrt. Aber die meisten Linden in der Grabowstraße sind beschädigt.
Monika Strehlow Der Medienturm blieb unversehrt. Aber die meisten Linden in der Grabowstraße sind beschädigt.

Hochbetrieb  herrschte am Montagvormittag nach dem schweren Unwetter auf dem Friedhof:  Schuld war ein Seiteneingang, der bis Montagvormittag nicht abgeschlossen war und wo das Absperrband in Fetzen hing, obwohl noch immer die Gefahr herabfallender Äste bestand. Im Stadtpark ging gar nichts mehr. Zahlreiche große Äste waren heruntergefallen und Bäume umgeknickt oder gleich komplett ausgerissen worden. Die Zugänge wurden daher abgesperrt.

In der ersten Krisensitzung der Stadtverwaltung wurde am Montag festgelegt, die Entwässerung im Georg-Dreke-Ring, in der Schenkenberger und Kietzstraße  sowie im Grünen Weg untersuchen zu lassen, wie es zu den Überschwemmungen kam. Gegen Mittag hatte sich das Ordnungsamt einen kompletten Überblick verschafft. „Die Ortsteile der Stadt sind nicht betroffen“, resümierte Amtsleiter Matthias Schmidt. Schwerpunkt bleiben die Baumschäden im Stadtpark, in der Grabowstraße, auf dem Friedhof sowie in  Teilen der Schwedter Straße. Schmidt appelliert an alle Prenzlauer, die Absperrungen im Interesse ihrer eigenen Gesundheit zu akzeptieren. Die Grabowstraße soll am Dienstagabend wieder geöffnet werde. Der Friedhof bleibt voraussichtlich bis Ende der Woche geschlossen.

Am Wochenende tobte ein schwerer Sturm über Prenzlau. Wir berichteten mehrmals:

In Prenzlau wurde zudem eine Mauer am Gelände der Kreisverwaltung erheblich beschädigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

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