Zoff um neuen Vereinsnamen:

Ex-Präsident zeigt Blau-Weiß die rote Karte

Kaum hatte der Sportverein Rot-Weiß Prenzlau seine Umbenennung in Weiß-Blau verkündet, gibt es Ärger. Kritiker behaupten jetzt, der Verein verstoße damit gegegen seine Satzung.

Das neue Logo des Fußballvereins.
Nadine Teucher Das neue Logo des Fußballvereins.

Am 15. Januar gab der Sportverein Rot-Weiß Prenzlau und dessen neuer Hauptsponsor IFE Erikson AG in einer Pressemitteilung bekannt, dass er in Zukunft Blau-Weiß Energie Prenzlau heißen wird. Doch einige Fans sind von dieser Aktion gar nicht begeistert, kritisieren, von der Entscheidung ausgegrenzt worden zu sein. 

Auch der ehemalige Präsident des PSV Rot-Weiß ist wenig erfreut. Sein Vorwurf: Der alte Name drücke Tradition und Verbundenheit der Mitglieder und Fans zum Verein aus. Das wolle man nicht verkauft sehen. Gemeinsam mit 120 weiteren Fans gründete er jetzt die Interessengemeinschaft „Zukunft PSV Rot-Weiß“, die sich nach eigenen Angaben für die Sicherung einer langfristigen Zukunft des Vereins engagiert.

Mitgliederversammlung soll Streit klären

Vereinschef Stefan Hahlweg verweist dagegen auf positive Resonanzen nach der Verkündung der Namensänderung. Außerdem seien die Beschlüsse satzungskonform erfolgt. Das widerspricht den Äußerungen von Roberto Weiher, der bemängelt, dass es keinerlei Informationen im Vorfeld gab. Hintergrund ist, dass einer Vereinsnamensänderung eine Reihe von Schritten auf Basis der Satzung vorhergehen muss. Das sei angeblich nicht geschehen. Zur Klärung fordert die Interessensgesmeinschaft deshalb eine außerordentliche Mitgliederversammlung.

 

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