Flucht vereitelt:

Fährtenhund stöbert Autoschieber auf

Ein Autofahrer hatte in Schwedt versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Er flüchtete zunächst mit dem Auto, später zu Fuß. Doch er hatte nicht mit dem Spürsinn eines Diensthundes der Polizei gerechnet.

Eine nächtliche Polizeikontrolle in Zützen wurde einem mutmaßlichem Autoschieber zum Verhängnis.
Jörn Pollex Eine nächtliche Polizeikontrolle in Zützen wurde einem mutmaßlichem Autoschieber zum Verhängnis.

Polizisten der Inspektion Uckermark konnten in Schwedt einen mutmaßlichen Autoschieber stellen. Während einer nächtlichen Verkehrskontrolle wollten sie im Schwedter Ortsteil Zützen einen VW Caddy mit Berliner Kennzeichen anhalten. Doch der Fahrer reagierte nicht auf die Stopp-Signale der Beamten. Nach Polizeiangaben suchte er stattdessen sein Heil in der Flucht. Zunächst raste er entlang des Deiches der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße. An der Brückenstraße ließ der Fahrer dann den Wagen stehen und rannte davon.

Die Polizei setzte einen Fährtenhund ein, der den Flüchtigen schließlich in seinem Versteck aufspüren konnte. Warum der Mann der Polizei aus dem Weg gehen wollte, war schnell klar. Das Auto war wenige Stunden zuvor in Berlin gestohlen worden. Außerdem stand der 22-jährige Fahrer aus Polen unter dem Einfluss von Drogen. Der Polizei war der junge Mann nicht unbekannt. Er hatte bereits andere Strafdelikte auf dem Kerbholz. Die Polizisten nahmen den 22-jährigen Mann vorläufig fest.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung