Containerbrände:

Feuerteufel treiben weiter ihr Unwesen

Polizei ermittelt auf Hochtouren - und das in allen Richtungen. Doch bisher sind die Schwedter Brandstifter immer entwischt.

Die ausgebrannten Container waren voll mit Kleidung.
Enrico Rahn Die ausgebrannten Container waren voll mit Kleidung.

Die Brandanschläge auf Altkleider- und Papiercontainer in der Uckermark nehmen nicht ab. In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag musste die Schwedter Feuerwehr zweimal ausrücken, um brennende Tonnen zu löschen. Die Beamten der Kriminalpolizei ermitteln nun in alle Richtungen, wie Polizeisprecher Gerald Pillkuhn am Freitag bestätigte.

Um etwa elf Uhr abends brannte ein Container so sehr, dass die alarmierten Kameraden von einem Brand in dem angrenzenden Mehrfamilienhaus ausgingen. Vor Ort konnten die Kameraden aufatmen, weil wieder "nur" eine Tonne brannte. "Die brennenden Altkleidercontainer häufen sich in letzter Zeit", sagte der Schwedter Feuerwehrmann Enrico Rahn. Ob die Brände in der Oderstadt in einem Zusammenhang stehen, dazu kann die Polizei noch keine Angaben machen, wie Gerald Pillkuhn sagte. „Mittlerweile verwenden die Brandstifter auch Pyrotechnik, um die Container anzuzünden“, erklärte der Polizeisprecher. Papier und Altkleider seien leicht entzündbar, ein Funke reiche manchmal schon aus, um den ganzen Container zu zerstören.

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