Kündigungswelle dementiert:

aleo solar bestätigt Auslaufen von Zeitverträgen

Die Geschäftsleitung der Solarfabrik äußerte sich nun zu Gerüchten, denen zufolge in großem Stil Mitarbeiter entlassen werden sollen. Zugleich wirbt das Unternehmen um Verständnis für "unternehmerische Maßnahmen zur Sicherung des Standorts".

Rund 400 Angestellte arbeiten derzeit am Standort Prenzlau.
Claudia Marsal Rund 400 Angestellte arbeiten derzeit am Standort Prenzlau.

Der Bericht des Uckermark Kurier über die momentanen Absatzschwierigkeiten bei der Prenzlauer aleo solar GmbH hat für Aufregung gesorgt. Die Geschäftsführung des Unternehmens dementierte am Donnerstag die Aussagen ehemaliger Beschäftigter, wonach „die Belegschaft auf 150 Kollegen reduziert wird, Leute ohne Vorwarnung zum Schichtbeginn nach Hause geschickt wurden und es Rauswürfe aus der Chefetage gab …..“. In einem Schreiben verweist die Firmenleitung darauf, dass aufgrund der veränderten Auftragslage die Modulproduktion reduziert und daher zunächst wieder im Drei-Schicht-Modell (bislang zum Teil im vollkontinuierlichen Vier-Schicht-Modell) gearbeitet werde.

Personalchefin Carmen Gerloff warb um Verständnis für diese Entwicklung: "Unsere Branche ist geprägt von stetigen Markt- und Auftragsschwankungen, auf die aleo reagieren muss. Um den langfristigen Erfolg des Produktionsstandortes Prenzlau zu gewährleisten, sind derzeit Einzelfallmaßnahmen als unternehmerisches Steuerungsinstrument unumgänglich, zum Beispiel das Auslaufen von befristeten Arbeitsverträgen. Neben derartigen Maßnahmen haben wir bereits einige Mitarbeiter in die Zellproduktion der aleo Sunrise GmbH umsetzen können und damit unseren Standort weiter gestärkt." Aktuell werden, so Gerloff, 361 Mitarbeiter in der aleo solar GmbH und 40 Mitarbeiter in der aleo Sunrise GmbH beschäftigt. "Wie bereits erwähnt, gehen wir bezüglich unseres Absatzes von Solarmodulen von einer verbesserten Auftragssituation für das zweite Halbjahr 2016 aus.“

 

 

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