Weg frei für Millioneninvestition:

Firma gerettet: Neubau in Prenzlau

Sechs Monate nach dem verheerenden Großbrand beim Autoteilezulieferer Boryszew ist jetzt der Weg frei für einen Neubau. Die Stadt Prenzlau und die Warschauer Unternehmensführung sind sich beim Flächenkauf handelseinig geworden.

Das Boryszew-Werk in Prenzlau aus der Vogelperspektive.
Rick Thorhauer Das Boryszew-Werk in Prenzlau aus der Vogelperspektive.

Der Prenzlauer Firmenstandort der Boryszew Oberflächentechnik GmbH ist endgültig gerettet, 300 Arbeitsplätze sind gesichert. Nachdem die  Warschauer Firmenleitung im Juni grünes Licht für einen Neubau gegeben hatte, wurde nun der Grundstücksankauf notariell besiegelt. Die Betriebsleitung hatte auf eine städtische Fläche im Gewerbegebiet Nord spekuliert. In dieser Woche nun sind die Kommune und das Unternehmen handelseinig geworden.

Fünf Hektar Land haben den Besitzer gewechselt, teilte Bürgermeister Hendrik Sommer am Donnerstag mit. Die Stadt hatte das Areal dem Werk angeboten, nachdem bekannt geworden war, dass der Milchhof in direkter Nachbarschaft von Boryszew einen Ausbau der Produktion von Babynahrung plant und man hier Probleme mit der Lagerung von großen Mengen an Chemikalien befürchtete.

Boryszew wird nun in Nähe der Automeile eine neue Kunststoffgalvanik sowie eine Abwasserbehandlungsanlage und zwei neue Chemielager errichten. Der Standort Brüssower Allee soll aber weiter behalten werden.

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