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„Fliegendes Klassenzimmer“ auf Gymnasium-Dach geplant

Größere Klassenzimmer, sichere Fluchtwege und Räumlichkeiten, die kühle Sommer und warme Winter versprechen. In Prenzlau ist die Zeit für einen Großumbau gekommen.

Der Jury entschied sich für diesen Entwurf der Eckert + Honegger Architekten GmbH zur Umgestaltung des Scherpf-Gymnasiums.
Eckert + Honegger Architekten GmbH Der Jury entschied sich für diesen Entwurf der Eckert + Honegger Architekten GmbH, zusammen geplant mit dem Büro Kaminski Architekten, zur Umgestaltung des Scherpf-Gymnasiums.

Nach mehr als zehn Stunden Diskussion kam die Jury zu einer Entscheidung: der im Mai dieses Jahres von der Stadt Prenzlau ausgelobte Wettbewerb zur Sanierung des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums geht an das Berliner Architektenbüro Eckert + Honegger, zusammen geplant mit dem noch jungen Architekturbüro Kaminski Architekten. Der Siegerentwurf wird mit einem Preisgeld von 22 500 Euro prämiert.

Entwürfe in Uckerseehalle ausgestellt

Ein Ziel der Architekten war es, das Gelände um das jetzige Hauptgebäude des Gymnasiums besser zu nutzen. Außerdem sollen sowohl von Norden als auch von Süden zwei gleichwertige Eingangsbereiche entstehen. Dadurch wird nicht nur eine Verbindung zur Uckerseehalle geschaffen, sondern auch eine bessere Einbindung in die städtische Umgebung erreicht. Auf dem Dach entsteht ein Freiluftklassenzimmer, das dem Entwurf auch seinen Namen gibt: ein „fliegendes Klassenzimmer“ eben.

Wer sich über den Wettbewerb und das Bauprojekt informieren möchte, der ist herzlich in die Uckerseehalle in der Paul-Gloede-Straße 4 eingeladen. Bis Mitte November sind dort noch die prämierten Arbeiten zu bewundern.