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Fotograf sucht drei verschwundene Models

Man kennt das ja von Bällen und anderen großen Events. Fotografen lichten die Gäste ab. Die Abzüge kann man im Anschluss erwerben. So war das auch bei der jüngsten Benefizgala fürs Hospiz. Doch dann kamen Daten durcheinander. Jetzt ist guter Rat teuer.

Diese Damen und Herren haben ihre Bilder bekommen, drei andere noch nicht.
Franz Roge Diese Damen und Herren haben ihre Bilder bekommen, drei andere noch nicht.

Der Fotoclub Prenzlau wollte Gutes tun, als er unlängst auf einer Benefizgala  in der Kreisstadt besondere Aufnahmen anbot. Man konnte sich in historischen Kostümen ablichten lassen. Die prachtvollen Kleider und Perücken hatte der Prenzlauer Spektakelverein zur Verfügung gestellt. Und der Erlös sollte für die Hospizarbeit gespendet werden. Über 100 Euro sammelten Fotograf Franz Roge und seine Mitstreiter im Laufe dieses Tages in der Uckerseehalle ein. Sie machten sich mit jedem Gast viel Mühe und versprachen, die fertig bearbeiteten Bilder im Anschluss per E-Mail an die Spender zu verschicken. Doch dann passierte ein Malheur. Die Profis hatten zwar alle Fotos im Kasten, doch drei Models warten bis heute auf ihre Aufnahmen. Hier funktionierte die angegebene E-Mail-Adresse nicht. Franz Roge weiß nur, dass die Bilder unter den Namen „Schulz“ und „Fritsch“ gespeichert wurden. Adressen hat er nicht. Den Initiatoren ist die Geschichte verständlicherweise sehr unangenehm, auch wenn der Fehler nicht bei den Fotografen lag. Jetzt setzt man auf die Hilfe des Uckermark Kurier.
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