Nächtliche Polizeikontrolle:

Frau rast vor Schreck in den Straßengraben

Der Streifenwagen in ihrem Rückspiegel irritierte eine Autofahrerin offenbar derart, dass die 79-Jährige die Kontrolle über ihren Wagen verlor.

Ein Streifenwagen jagte einer 79-jährigen Autofahrerin offenbar einen derartigen Schreck ein, dass sie einen Verkehrsunfall baute.
Friso Gentsch Ein Streifenwagen jagte einer 79-jährigen Autofahrerin offenbar einen derartigen Schreck ein, dass sie einen Verkehrsunfall baute.

Uckermärker Polizisten haben in der Nacht zum Sonnabend unbeabsichtigt einen Verkehrsunfall verursacht. Sie waren auf einer Streifenfahrt, als gegen 1.45 Uhr auf der Bundesstraße 166 zwischen den Abfahrten Passow und Stendell ein Auto in ihr Visier geriet. Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug zu kontrollieren und die Dokumente des Fahrers zu überprüfen. Aus diesem Grund fuhren sie dem Wagen hinterher. In dem Auto saß eine ältere Frau am Steuer, die den Streifenwagen offenbar zunächst gar nicht bemerkt hatte, erst als er direkt hinter ihrem Wagen war und sie die Beamten im Rückspiegel sehen konnte. Das Polizeiauto muss die Fahrerin so sehr erschreckt haben, dass sie plötzlich das Lenkrad nach links riss, die Kontrolle über ihren Wagen verlor und in den Straßengraben fuhr, wo das Auto letztlich zum Stehen kam.
Die Polizisten sprangen aus dem Streifenwagen, kümmerten sich sofort um die geschockte und orientierungslose 79-jährige Fahrerin und alarmierten den Notarzt. Die Seniorin wird derzeit im Schwedter Krankenhaus behandelt.

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